programm & line up 2025


Konzerte

Hannah Ginsburg

Wenn Hannah singt.

Begibt sich die Sängerin auf die Suche nach Liedern, die sie faszinieren.

Sie sammelt Lieder wie Steine am Wegesrand ihrer musikalischen Reise und teilt ihre Fundstücke mit dem Publikum.

Dabei tasten sich ihre Hände auf dem Klavier gemeinsam mit ihrer Stimme durch klangliche Schichten und emotionale Ebenen.

Hannahs Interpretationen hinterlassen Spuren in den geliehenen Liedern, damit Bekanntes neu entdeckt werden kann.

Like Mint

„In der Melancholie verbirgt sich etwas Wunderschönes. Sie ist wie ein Brennglas; wenn du durch sie hindurch die Dinge ansiehst, geben sie Ihr Inneres preis. Ich verstehe durch sie das Leben und die Sachen, die mir passieren, besser.“

Like Mint ist Singer-Songwriterin aus Berlin und bringt euch Folk auf die Bühne. 

Ihr seid eingeladen, Geschichten über das Erwachsenwerden zu hören, über das Finden eigener Überzeugungen und darüber, den Mut zu haben, man selbst zu sein. Und dann zu nehmen, was ihr braucht und es euch zu eigen zu machen. 

Rainer Rock

„Wir machen Poesie wie Goethe, aber lange nicht so öde!“

Einfach nur Bock auf Eskalation?

Dann seid ihr bei Rainer Rock genau richtig! Fünf Freunde aus dem gleichen Kaff in Thüringen, die im Home-Studio ihre eigene Musik aufnehmen und 2019 das erste Album veröffentlicht haben. Die Musikrichtung genau zu beschreiben, würde drei Seiten dauern, also hört doch einfach mal rein! Im Vordergrund steht bei Rainer Rock vor allem live richtig abzuliefern, das Ziel ist: keiner darf stehen bleiben!

Dafür sorgen humorvolle, deutsche Texte, die durch Schlagzeug, Bass, Gitarre und Keyboard unterstützt werden. Zwischen den Moshpits gibt’s auch mal ruhigere Lieder zum Reanimieren…

DieVagari

„Vielfalt hörbar machen.
Kulturelle, musikalische und soziale Blasen zum Platzen bringen.
Das ist „Bursting Bubbles“, unser neues Album.“

Wir sind eine Weltmusikband aus Süddeutschland. Unser Sound speist sich aus traditionellen Liedern dieser Welt (Algerien, Italien, Balkan,…) und in unseren Kompositionen treffen verschiedene Musikstile (Desert Blues, Elektro, Rock, Swing, Dub etc.) aufeinander – eine anregende und berauschende Mischung. 

Elevenseconds

eleven seconds ist ein fünfstimmiges Jazzensemble, das sich über ihre Begeisterung zum Vokaljazz gefunden hat. Von leisen emotionalen Balladen bis selbst arrangierten uptempo Jazztunes ist bei ihnen alles zu erwarten.
Durch ihre Longdistancebandship wurden sie erfinderisch und zeigen vor allem Präsenz im Internet. Sie freuen sich auf ihr erstes Sommerfestivalkonzert beim Wirdeinfestival 2025.

Merle Böwering – Sopran
Kayla Meyer – Sopran
Caro Smykla – Alt
Tilman Brand – Tenor

Tobias Happ – Bass

Instagram: @elevenseconds_

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Albrecht Lorenz

Jahrzehnte, nachdem er sich im Alter von 3 Jahren in Vinyl verknallte, ist der in Frankfurt lebende Schallplattenunterhalter Albrecht Lorenz noch immer leidenschaftlich mit elektronischer Musik verbandelt. Nun etwas älter, haut er immer noch seine technoiden Scheiben auf die Tanzfläche, angetrieben von einer Mission: Das Publikum zum ausrasten bringen–und durch frohlockende Melodien auf jedes Gesicht ein Lächeln zaubern.

DJ Yaneena

„Shake it off and feel free!“

Janina legt für euch afro-karibische Klänge auf und wird euch mit positiven Vibes aus den Genres: Dancehall, Reggae, Afrobeats & Soca versorgen.
So feiern wir gemeinsam das Leben und die Leidenschaft zur Musik.


Workshops / Seminare

Anna Schmollinger

Workshop – „Huch – das hätte ich jetzt nicht erwartet“

Anna Schmollinger ist Sozialarbeiterin und Anti-Aggressivitäts-Trainerin® und arbeitet in der Straffälligenhilfe mit Jugendlichen und Heranwachsenden in Augsburg. In diesem Kontext führt sie soziale Gruppenarbeit und Trainingskurse durch. Hier mutet sie den jungen Menschen regelmäßig herausfordernde, kuriose oder auch lustige Übungen zur Selbsterfahrung zu: als Konfrontation, als Anti-Blamiertraining, als Erfahrungsfeld positiver Gefühle – als Treffpunkt mit sich selbst.

Ob SozialpädagogInnen oder nicht, muten wir uns diese Erfahrungen doch einmal selbst zu.

Ihr werdet viel lachen, verblüfft sein und mit einem inspirierenden „das-hätte-ich-nicht-erwartet“-Gefühl aus dem Workshop gehen.

Doa Volland

„All we want, is a safe space, babe.“

Doa Volland lebt in Hannover und spricht ins Mikrofon. Sie atmet mit Gesangsstudierenden und tänzelt mit angehenden LehrerInnen. Sie trinkt Ingwertee für’s Herz und isst Schneckennudeln für die Stimme.
Oder so.
Zurzeit denkt sie als queere Person darüber nach, was ein safe place ist und bleibt.

Migration, die alten neuen Rechten, Europa: kannst du noch? Wer bist du noch? One big blue family in golden stars united. Aber für wen? Und wie lange noch?

Ach, lassen wir doch diese Trübsal. Hält doch keiner mehr aus, diese Krisen mit ihren hassenden Proleten! Angst, Angst, überall! Gib mir lieber was Weiches. Gib mir den Ort, der lieb ist. Gib mir was ohne Lasten.

Bring einen Text deiner Wahl mit und wir arbeiten zusammen an Struktur und Bildern, Sprechmelodie und Pausen.

Sarah Dochhan

„Wir haben nicht nur einen Körper – wir sind auch ein Körper. In meinen Workshops erwartet euch ein Ort der Ruhe, Bewegung und bewegt sein, ein Bei-sich-selbst-ankommen und gute Worte am eigenen Leib spüren.“

Sarah ist Soziologin, ev. Theologin und Yogalehrerin (BDY). Sie wird beim Festival mit ihrer feinen Art Körperarbeit anzuleiten, dabei sein und euch in Bewegung bringen.

Leo Gnatzy

„Wie kann ich mein Leben dem Tanz hingeben, wenn die Welt doch gerade so im Chaos versinkt?“

WorkshopBack to the roots – tANZT (zeitgenössischer Tanzworkshop)

Wir wollen tanzen, im Hier und Jetzt, allein und mit anderen und unseren individuellen Bewegungsausdruck finden. In einer entkörperlichten, rationalen und mehr und mehr digitalisierten Gesellschaft entfremden wir uns von unserem eigenen Bewegungsapparat und von dem unserer Mitmenschen. Berührung und Körperlichkeit finden im Erwachsenenalter meist nur noch im sexuellen Kontext statt. Und wo wird überhaupt noch getanzt? Wer traut sich noch ohne Beklemmung zu bewegen, wie damals als wir Kinder uns auf dem Boden gesuhlt, im Regen getanzt und blind vertraut haben?

Künstler Leo Gnatzy:
ausgebildeter zeitgenössischer Tänzer, Szenischer Künstler und Choreograf möchte das Privileg der Körperlichkeit und Bewegungserlaubnis, das er als Tänzer genießt, in diesem Workshop teilen und einen Raum kreieren, wo Tanz und Kontakt in einem vertrauensvollen und professionellen Umfeld stattfinden können. In einem angeleitetem Training werden wir somatische Praktiken erlernen (Yoga, Pilates, etc.), unsere Wahrnehmung schulen, unsere Körper neu oder wieder kennenlernen, zeitgenössische Tanztechniken erproben, tänzerisch improvisieren und uns, unser Umfeld und unsere Mitmenschen ganzkörperlich entdecken.

Michael Weinmann, Tobias Diekmeyer

Workshop: „Können wir gemeinsam leben?“

Wie divers sind deine Räume? Wir wollen mit euch ins Gespräch kommen über Erfahrungen von Vielfalt. Ideen dazu aus Köln-Kalk und Gotha-West.

Florian Enkelmann, Philemon Schott

„Na klar sind wir für Frieden, aber erst müssen wir gewinnen“ – Pazifismus während dem russischen Angriffskrieg? Vortrag und Diskussion.

Florian (links) wird einen kleinen Vortrag über gesellschaftlichen Pazifismus halten. Vor nicht allzu langer Zeit sind Millionen friedensbewegte Menschen gegen Krieg auf die Straßen gegangen. Heute hat sich das Bild gewandelt. Wenn Pazifist*innen medial vorkommen, schwenken sie Russlandfahnen. Ist das alles, was von der Friedensbewegung übrig ist? Philemon (rechts) wird das ganze Thema im christlichen Raum angucken. Welche Positionen gibt es innerhalb der verschiedenen deutschen Kirchen? Wie gucken die Ukrainer*innen auf das Thema? Ganz ehrlich, wir wissen nicht, ob wir selbst Pazifisten sind oder nicht. Wir glauben aber, dass es ein Thema ist, das diskutiert werden sollte. Waffenlieferungen, Wehrpflicht, Militarisierung etc. Das alles sind Themen, die uns jetzt schon oder in nächster Zeit viel beschäftigen werden. Wir wollen in unserem Seminar dafür einen Raum bieten, in dem Austausch und Diskussion stattfinden kann.

Kim

Workshop: „Verhandeln in Alltagssituationen“

Kim

Workshop: „Origami-Tiere falten“

Anna Diekmeyer

„Ein Blick. Ein Wort.
Eine Position. Und da steht etwas zwischen uns.
Du bist mir fremd. Ich bin dir fremd.
Und wie weiter?“

Wir gehen in dem Seminar der Erfahrung von Fremdheit nach. Wann wir uns selber fremd fühlen, wann wir andere als fremd wahrnehmen und dann denken wir über Möglichkeiten nach mit diesen Fremdheitserfahrungen persönlich und gesellschaftlich umzugehen.

Hannah Ginsburg

Workshop: „Wirdeinfestival singt“

Klang und Körperarbeit, Bewusstwerdung der Stimmgebung/Klangerzeugung.

Die Gruppe kommt stimmlich zusammen, erfährt die Wirkkraft der eigenen Stimme, als auch das Eintauchen der persönlichen Stimme in der Klanggemeinschaft.
Im gemeinsamen Singen von 1-2 Liedern werden die Klangergebnisse vertieft und kommen zum Ausdruck.

DJ Yaneena und Albrecht Lorenz

DJ-Workshop; Digital & Analog
Die Kunst des Auflegens

Tauche ein in die Welt des DJings und lerne, wie man sowohl digital als auch mit Vinyl auflegt! In unserem Workshop zeigen wir dir die Grundlagen des Mixens – von der Handhabung der Platten bis zum Einsatz von digitalen Tools. Egal, ob du Vinyl lieb hast oder die Freiheit der digitalen DJ-Technik bevorzugst, bei uns bekommst du die Skills, um deinen eigenen Sound zu kreieren. 

Bei Bedarf können wir auch fortgeschrittene Techniken vermitteln, z.b. Harmonisches Mixing oder der Einsatz von send/return Effekten. 

Lass dir das nicht entgehen!

Käthe Weinmann

Malen ist atmen und jeder Mensch ist genial, wenn er Raum hat, zu Sein.
Das Atmen und der Raum bewegt Käthe Weinmann.
Wie nehmen wir wahr? Was macht uns lebendig? Wie können wir dieses Wahrnehmen ausdrücken?
Darüber wird Käthe mit euch ins Werken kommen. Sie gibt euch die handwerklichen Fähigkeiten weiter und erkundet mit euch die Kraft die im Atmen liegt.

Käthe ist Künstlerin in Dresden und hat vor einem Jahr dort das 
Erlenwerk gegründet, ein Ort der Menschen das Sein ermöglicht und der Kunst gewidmet ist.

Workshop 1: „Pulp painting“

heißt Malen mit Papierfaser und dabei wird das Papier zum Kunstwerk 
selbst und bleibt nicht nur Bildträger.
Das macht viel Spaß, ist intuitiv und experimentell.

Workshop 2: „Monotypie“

ist wohl eine Technik zwischen Malerei und Druckgrafik.
Mit Hilfe von Walli der kleinsten Druckpresse im Erlenwerk, die extra 
aus Dresden für euch zum Festival reist, drucken wir kleine Malereien 
von Kupferplatten auf Papier.

Martha Rauch und Tobias Grummt

„Das Leben am Phönixberg“

Wir erzählen ein wenig von unserer Gemeinschaft hier am Phönixberg.

Zu unserem Alltag, unseren Strukturen und Herausforderungen. Außerdem erzählen wir zu unserem persönlichen Antrieb in Gemeinschaft leben zu wollen und beantworten all eure Fragen dazu.

Als kleines Highlight nehmen wir euch in ca.30-45 min mit in eine angeleitete Gruppenprozessrunde, bestehend aus einer Kombination aus Wir-Prozess und Ehrlichem Mitteilen (EM).
Wir freuen uns auf euch, Martha und Tobias.

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