
fragen und antworten
Unser Festival findet 2027 zum zweiten Mal in Herbstein, Hessen statt. Der Ort und die Menschen, die ihn betreiben, passen wunderbar zu unseren Werten uns unserem Anliegen.
PHÖNIXBERG Bildungs- und Kulturort
Zum Kapellenwald 1
36358 Herbstein
Erfahre mehr über unsere Gastgeber:innen vom Phönixberg.
Der nächstgelegene Bahnhof für die Anreise mit dem Zug (z.B. aus Richtung Fulda) ist in Lauterbach. Von dort verkehrt ungefähr im Stundentakt ein öffentlicher Linienbus Richtung Herbstein. Aussteigen müsst ihr an der Haltestelle „Herbstein – Zum Thermalbad“. Die Anfahrt aus Lauterbach mit dem Bus dauert ca. 20 Minuten.
Auf der Webseite des Phönixbergs findest du nähere Infos zur Anfahrt.
Sollte das alles für dich nicht funktionieren, dann schreib uns. Wir finden sicher eine gute Lösung für dich.
Goodbye Dosenravioli, hello Gemeinschaftsmahl. Bei wirdeinfestival sind die gemeinsamen Mahlzeiten Teil des Programms und Teil unserer Philosophie. Ein Team aus ehrenamtlichen Helfer*innen bekocht uns mit leckeren vegetarischen und veganen Gerichten.
Frühstück, Mittagessen und Abendessen sind durch deinen Unkostenbeitrag gedeckt. Dazwischen kannst du dich an der Kaffeebar mit heißen und kalten Getränken zum Selbstkostenpreis bedienen.
Übrigens: Wir freuen uns über jede*n, der oder die mit anpackt – vor Ort kannst du dich für Vorbereitungs- oder Kochschichten eintragen – viele Hände, schnelles Ende.
- Im Zelt: Auf dem Gelände gibt es mehrere Zeltwiesen. Bring dein Zelt mit und dann wird es ein schönes Plätzchen für dich geben. In erreichbarer Nähe gibt es dann WC und Duschen. Falls du kein Zelt hast, melde dich bei uns.
- Im Camper: Auf einer der Wiese dürfen auch Camper stehen. Mit ein wenig Laufweg hast du Zugang zu WC und Duschen. Für einen Stromanschluss stellen wir dir eine Steckdose in der Nähe der Stellfläche zur Verfügung. Denke bitte an ausreichend Verlängerungskabel bzw. Kabeltrommeln und, falls nötig, Adapter.
- Im Seminarhaus/Bungalow/Spitzhütte: Wir haben begrenzte Möglichkeiten zur Übernachtung mit einem festen Dach über den Kopf. Bis auf die Spitzhütten sind die Räume zudem mit Strom ausgestattet.
So eine Übernachtung kostet dann einen extra Festpreis, hat aber mehr Luxus, wie z.B. WC/Dusche in der Nähe (Seminarhaus) bzw. ein richtiges Bett. Du kannst bei der Anmeldung angeben, dass du diese Übernachtung reservieren möchtest und bekommst von uns Bescheid, ob noch Räume frei sind.
wirdeinfestival ist ein Gemeinschaftswerk. Alles, was du siehst und erlebst, ist das Ergebnis vom ehrenamtlichen Engagement vieler Kompliz*innen und Mitstreiter*innen. Um das Festival zu ermöglichen, legen wir uns ehrenamtlich ins Zeug und tragen gemeinsam die Kosten.
Dabei kalkulieren wir mit folgendem Unkostenbeitrag:
Ganzes Festival (Donnerstag bis Sonntag)
| Erwachsene | Kinder | |
| Soli Standard Minimum | 200 Euro 180 Euro 120 Euro | 80 Euro 60 Euro 30 Euro |
Beitrag für einen Tag
| Erwachsene | Kinder | |
| Soli Standard Minimum | 70 Euro 55 Euro 20 Euro | 25 Euro 15 Euro 10 Euro |
Das ist unsere Orientierung. Mit deinem Beitrag deckst du unter anderem:
- Übernachtung auf dem Campingplatz inkl. Kurtaxe
- Vollverpflegung (gemeinsames Frühstück, Mittagessen und Abendessen)
- Workshops und Konzerte
Wenn das zu viel ist, dann sprich uns bitte an. Vor allem anderen ist uns wichtig, dass du kommen kannst. Wir finden sicher eine gute Lösung.
Das Festival wird von einem gemeinnützigen Verein und zum Teil aus Spenden getragen und falls Budget übrig bleibt, fließt alles zurück ins Festival.
Es gibt folgende Räume mit zu den angegebenen Aufpreisen:
- 8 Spitzhütten á 2-3 Personen > 15€ p.P. / Nacht
- 2 Bungalows á 5 bzw. 8 Personen > 20€ p.P. / Nacht
- 8 Zimmer im Seminarhaus á 2-4 Personen > 20 € p.P. / Nacht
Gib bei der Anmeldung an, wenn du eine dieser Übernachtungsmöglichkeiten reservieren möchtest. Du bekommst dann von uns Bescheid, ob noch Räume frei sind. Sollten die Kosten für dich ein Problem darstellen, dann melde dich bitte bei uns. Wir finden sicher eine gute Lösung.
Wir möchten die geringe Anzahl Unterkünfte gerne optimal nutzen. Daher müssen wir bei Buchung als Einzelzimmer einen Aufschlag von 50% erheben. Lass uns wissen wenn du dein Zimmer auch mit anderen FestivalbesucherInnen teilen würdest.
Auf jeden Fall! wirdeinfestival ist kein Familienfestival per se, aber es gibt zahlreiche Angebote für Kids, einen tollen Spielplatz, Programm- und Mitmachangebote und ein Miteinander und eine Atmosphäre, wo alle aufeinander acht geben und Kinder auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.
Alles, was du zum Zelten/Campen/Übernachten für 4 Tage brauchst, plus:
- eigenes Geschirr & Geschirrtuch für die Mahlzeiten
- Sportkleidung & Yogamatte (falls du gerne an einem Sport-, Tanz- oder Yogaangebot teilnehmen möchtest)
- Sonnen- & Insektenschutz
- ggf. Kopfhörer / Gehörschutz für dich oder deine Kids
- Spiele oder Musikinstrumente
- Seifenblasen, Glitzer, gute Laune
Du brauchst KEINE eigene Kochmöglichkeit, Verpflegung oder Getränke mitbringen. Wir werden durch unser Kochteam wunderbar versorgt und bei der Kaffeebar gibt es jederzeit leckere Kalt- und Heißgetränke und Eis von einem lokalen Bauernhof zum Selbstkostenpreis.
Hinter dem Festival steht der gemeinnützige Verein wirdeinfestival e.V., der extra für die Durchführung des Festivals gegründet wurde.
Aus der Satzung des Vereins:
Der Zweck des Vereins ist die Förderung von kultureller Bildung für Menschen unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen oder ökonomischen Herkunft. Der Verein setzt sich dafür ein, gesellschaftliche Grenzen, die durch Armut, Rassismus, Klassismus und Diskriminierung entstehen, zu überwinden.
Der Verein will Räume schaffen, die bisher nicht bestehen und damit eine Antwort geben auf gesellschaftliche Fragen zu Spaltung und Polarisierung.
Konkret geschieht dies durch Möglichkeiten des gemeinsamen Arbeitens, Sprechens, Tanzens, künstlerischen und handwerklichen Schaffens. Hierbei werden Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Menschen geschaffen. Gesellschaftliche Ungleichheiten und Missstände werden abgebaut.
Der Verein wirdeinfestival bietet diese Räume konkret in der Umsetzung unseres Projekts wirdeinfestival – einhandwerk.kunst.musik.gedanken festival – und strebt danach, durch diese kulturelle Veranstaltung und ihre Vorbereitung Menschen zu einem versöhnten Leben zu inspirieren.
Der Einsatz für Frieden, Begegnung und Inspiration ist ein zentraler Antrieb des Vereins und ermutigt zu gemeinschaftlichem Handeln.

anliegen und werte
Wir wollen, dass unterschiedliche Menschen sich bei wirdeinfestival zu Hause fühlen.
Wir behandeln einander mit Respekt. Wenn etwas zwischen uns steht, sprechen wir das an und hören uns zu.
Das ist wichtig für alle, die mitarbeiten und teilnehmen.
Wir wissen, dass es zwischen Menschen immer Vorurteile gibt. Menschen machen die Erfahrung, nicht richtig zu sein. Es tut weh, das Gefühl zu haben, nicht dazuzugehören. Wir wollen das für wirdeinfestival* nicht, aber es kann trotzdem geschehen.
Für uns ist klar: Wir sind gegen Äußerungen und Handlungen, die diskriminierend, rassistisch, antisemitisch, sexistisch und klassistisch sind. – Das sind große Wörter. Immer geht es darum, dass Einzelne als anders ausgegrenzt werden.
Unser Ziel ist es, auf dem Festival einen Ort zu schaffen, an dem jede Person willkommen ist und wir über Vorurteile und Ungerechtigkeiten sprechen können.
Unser Anliegen hinter wirdeinfestival besteht darin, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Dabei legt unser Team großen Wert darauf, dass sich alle Beteiligten für ein respektvolles, wohlwollendes und versöhnendes Miteinander entscheiden. Dies betrifft sowohl die Mitarbeiterinnen, als auch diejenigen, die künstlerische, handwerkliche, musikalische und thematische Beiträge leisten, und alle Festivalbesucher:innen.
Wir sind uns bewusst, dass das Zusammenleben von Menschen sowohl individuell als auch gesellschaftlich von Vorurteilen und Stereotypen beeinflusst wird. Zudem erkennen wir an, dass auch unsere Arbeit – wenn auch unbeabsichtigt – von Ausgrenzungen und Diskriminierung betroffen sein kann. Unser Ziel ist es, Raum für einen Diskurs zu schaffen, in dem strukturelle Ungerechtigkeiten thematisiert werden können und Wege gefunden werden, diesen entgegenzuwirken. Wir wissen, dass das Festival keine abschließenden Lösungen findet. Dennoch wollen wir diese Vision einer versöhnten Gemeinschaft in all ihren Unterschieden benennen und uns darauf zu bewegen.
Aus diesem Grund möchten wir uns – als Festivalorganisation und mit den Besucherinnen – durch Kunst, Kultur und Gespräche eindeutig gegen diskriminierende, rassistische, antisemitische, sexistische und klassistische Äußerungen und Handlungen positionieren.
Dieses Anliegen formuliert auch die Satzung des Vereins wirdeinfestival:
Zweck des Vereins ist die Förderung von kultureller Bildung für Menschen unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen oder ökonomischen Herkunft. Der Verein setzt sich dafür ein, gesellschaftliche Grenzen, die durch Armut, Rassismus, Klassismus und Diskriminierung entstehen, zu überwinden. Der Verein will Räume schaffen, die bisher nicht bestehen, und damit eine Antwort geben auf gesellschaftliche Fragen zur Spaltung und Polarisierung. Konkret geschieht dies durch Möglichkeiten des gemeinsamen Arbeitens, Sprechens, Tanzens, künstlerischen und handwerklichen Schaffens. Hierbei werden Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Menschen geschaffen. Gesellschaftliche Ungleichheiten und Missstände werden abgebaut.
Der Verein wirdeinfestival bietet diese Räume in der Umsetzung unseres Projektes wirdeinfestival – ein handwerk.kunst.musik.gedanken festival – und strebt danach, durch diese kulturelle Veranstaltung und ihre Vorbereitung zu einem versöhnten Leben zu inspirieren. Der Einsatz für Frieden, Begegnung und Inspiration ist ein zentraler Antrieb des Vereins und ermutigt zu gemeinschaftlichem Handeln.

awareness
Wenn Menschen aufeinandertreffen, kommt es gewollt oder ungewollt, leider immer wieder zu diskriminierenden und grenzüberschreitenden Verhalten. Menschen, die z.B. von Rassismus, Sexismus oder Klassismus betroffen sind, sind dem besonders ausgesetzt. Das Leid besteht nicht nur in der grenzüberschreitenden Situation selbst, sondern auch im Umgang damit: Oftmals bleiben Situationen unkommentiert und ohne Konsequenzen, dass kann ein Gefühl von Unsicherheit und Angst intensivieren. Der Begriff Awareness umfasst ein Bewusstsein für genau diese Strukturen und Ungerechtigkeiten.
Als wirdeinfestival streben wir ein ein respektvolles und sensibles Miteinander an.
Wir erwarten von allen Besucher:innen, Künstler:innen und Teammitgliedern, dass sie die folgenden Rahmenbedingungen für ein respektvolles und sensibles Miteinander beherzigen:
- Begegnet einander fragend: Wenn du dir unsicher bist, ob dein Verhalten in Ordnung ist, frage nach! Nur „JA“ heißt „JA“.
- Achtet aufeinander: Wenn du das Gefühl hast, eine Person benötigt Hilfe, bleib nicht passiv oder warte bis eine andere Person aktiv wird, sondern frage nach, ob und wie du unterstützen kannst.
- Urteilt nicht voreilig übereinander: Versucht Menschen nicht zu bewerten, begegnet euch auf Augenhöhe.
- Wir behalten uns das Recht vor, Personen, die sich nicht an diese Grundsätze halten und diskriminierendes Verhalten zeigen, vom Gelände oder der Veranstaltung auszuschließen.
- Wir gemeinsam lassen wirdeinfestival werden! Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass sich alle willkommen und wohlfühlen.
Als Kollektiv übernehmen wir Verantwortung und erkennen an, dass es auch bei uns zu grenzüberschreitenden und diskriminierenden Erfahrungen kommen kann.
Um sicherzustellen, dass unsere Werte nicht nur als innere Haltung bestehen, sondern auch aktiv gelebt werden, gibt es ein Awareness Team. Das Team schafft einen Raum, in dem Unterstützung jederzeit möglich ist.
Unterstützungsmöglichkeiten während des Festivals
- Ansprechpersonen und Notfall Telefonnumer
Unser Awareness-Team bewegt sich auf dem Festivalgelände und zeigt sich erkenntlich durch pinke Westen. Falls du das Team nicht sofort auffinden kannst, melde dich gerne an der Kaffeebar oder an unserem Infopoint. Die Mitarbeitenden werden dich dann ans Awareness Team weiterleiten.
Auf dem Festivalgelände hängt außerdem eine Notfall-Telefonnummer aus, unter der du das Awareness-Team erreichen kannst.
- Rückzugsort und Gesprächsmöglichkeiten
Außerdem gibt es einen Rückzugsort, an dem du dich abseits des Festivalgeschehens austauschen, zur Ruhe kommen oder dich zurückziehen kannst.
Unterstützung kann heißen, über Geschehenes zu sprechen, wie es dir gerade geht oder darüber, was du vielleicht gerade brauchst, damit es dir wieder besser geht. Wir werden versuchen, dich in deinen Anliegen zu unterstützen, soweit es in unserer Macht liegt.
„Sich Wohlfühlen“, bedeutet für jede Person etwas anderes und hängt somit stark vom subjektiven Empfinden der einzelnen Personen ab. Wir respektieren die Perspektive Betroffener und stellen diese nicht in Frage. Wir solidarisieren uns mit Personen, die Unterstützung suchen.
Uns ist bewusst, dass diese Unterstützungsstrukturen stetig kritisch hinterfragt werden müssen und keinesfalls lückenlos sind. Wir sind dankbar für eure Rückmeldungen.
Zudem möchten wir transparent machen, dass wir nur begrenzt divers in unserem Team aufgestellt und keine Expert:innen sind. Bei Bedarf können wir euch an professionelle Unterstützungseinrichtungen vermitteln.

über uns
Vorbereitet wird das Festival von einem Team von Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland. Zum ursprünglichen Freundeskreis kamen immer neue Freund:innen von Freund:innen dazu. Aktuell sind mit dabei:
Alisa Schroth – Anna Schmollinger – Annika Müller – Clara Heinz – Fränze Köpernik – Janina Flösser – Leona Hellwig – Simon Scherer – Sorab Rezai – Thea Schmollinger – Käthe Weinmann – Kim J – Tabea Saggel – Johanna Möhnle – Sven Flösser – Luis Diekmeyer – Johannes Kaufmann – Flo Böhm – Christiane Weinmann – Nina Kaufmann – Nike Steffens – Anna Diekmeyer – Rahel Zeitz – Michael Weinmann – Tobias Diekmeyer
Falls du Fragen hast, schreib uns einfach eine Nachricht!